Muskelschmerzen (Myalgie)

    Muskelschmerzen: Was ist das eigentlich?

    Ein gesunder Mensch besitzt 656 Muskeln. Sie sind für die Bewegungen des Körpers zuständig. Jeder einzelne dieser Muskeln kann Schmerzen verursachen. Auslöser für Muskelschmerz sind oft leichte Muskelzerrungen durch Sport, der sogenannte Muskelkater. Meist klingen Myalgien innerhalb weniger Tage ganz von alleine ab. Verspannungen können ebenfalls zu Muskelschmerzen (medizinisches Fachwort: Myalgie) führen.

    Eine Verspannung entsteht beispielsweise durch Fehlhaltungen, einseitige Belastung oder Überbeanspruchung. Eine Muskelverspannung sollte frühzeitig behandelt werden, damit sie sich nicht festsetzt. Dauerhaft schmerzende Muskeln können zudem ein Symptom für schwerwiegendere Muskelkrankheiten, Muskelentzündungen oder Fibromyalgie sein. Diese sind nicht zur Selbstbehandlung geeignet.

    Zum Thema

    Welche Muskeln schmerzen am häufigsten?

    Es zieht, drückt und brennt. Die häufigsten Muskelschmerzen entstehen lokal im Rücken, im Nacken und in der Schulter. Aber auch die Waden, Oberschenkel oder Oberarme können betroffen sein. Muskelschmerzen und überhaupt Schmerzen signalisieren dem Körper, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Deshalb ist es wichtig die Beschwerden komplett auszuheilen, bevor man die schmerzenden Partien erneut belastet. Pflanzliche Arzneimittel wie Doloplant® lindern wirksam Muskelschmerzen und sind gut verträglich.

    Was sind die Ursachen von Muskelschmerzen?

    Die Ursachen für Muskelschmerzen sind vielfältig. Zu den Hauptursachen zählen Verspannungen, Überanstrengung oder Fehlbelastungen. Aber auch Erkrankungen wie ein grippaler Infekt oder eine Entzündung können für die Schmerzen verantwortlich sein.

    Zum Thema

    Lokale Ursachen für Muskelschmerzen

    • Verspannungen
    • Muskelkrämpfe
    • Muskelkater
    • Muskelzerrungen
    • Muskelprellungen

    Meist klingen die Beschwerden nach einiger Zeit und etwas Schonung von ganz allein ab. Verspannungen können jedoch schnell chronisch werden. Hier ist Schonung nicht angesagt, sondern eine rasche Schmerzlinderung und Entspannung, um wieder in Bewegung zu kommen.

    Krankheitsbedingte und weitere Ursachen für Myalgien

    Es gibt auch schwerwiegendere Erkrankungen, die Schmerzen in Muskeln auslösen können. Dazu zählen:

    • Fibromyalgie (Faser-Muskel-Schmerz)
    • Skelett- und Gelenkerkrankungen (z. B. Bandscheibenvorfall, Arthrose, Arthritis)
    • Infektionskrankheiten (z. B. Grippe, Trichinellose)
    • Entzündungen (z. B. Tetanus)
    • Stoffwechselerkrankungen (z. B. Morbus Addison)
    • Autoimmunerkrankungen (z. B. Rheuma, Schilddrüsenentzündung, Lupus Erythematodes)

    Diese Erkrankungen müssen vom Arzt gezielt ursächlich behandelt werden.

    Wie entstehen Verspannungen?

    Zu wenig Bewegung, einseitige Belastungen und eine schlechte Körperhaltung können zu lokalen Muskelverspannungen führen. Wer beispielsweise länger als "Schreibtischtäter" in schiefer Haltung vor dem Bildschirm sitzt, bei dem sind Muskelschmerzen und Muskelverhärtungen vorprogrammiert. Mögliche Folgen: Nackenverspannungen und Rückenverspannungen.

    Problematisch wird es, wenn wir durch Schmerzen eine Schonhaltung einnehmen und sich die Muskeln dadurch weiter verkürzen. Wiederholte und längerfristige Fehlbelastungen können beispielsweise zu einem Mausarm führen. Verspannungen sollten Sie deshalb nicht auf die leichte Schulter nehmen.

    Therapie: Wie werden Muskelschmerzen behandelt?

    Die Behandlung von Muskelschmerzen hängt von den Ursachen der Beschwerden ab. Sind die Schmerzen bereits chronisch oder steckt eine schwerwiegendere Grunderkrankung dahinter, reicht eine symptomatische Behandlung der Schmerzen alleine nicht aus. Treten die Schmerzen beim Sport akut auf, sollte das Training auf alle Fälle umgehend unterbrochen werden. Wer unter andauernd schmerzenden Muskeln oder plötzlich akut Schmerzen mit Rötung, Schwellung oder Überwärmung leidet, sollte das unbedingt mit seiner Ärztin oder seinem Arzt besprechen. Ansonsten bieten sich einfache Mittel bei akuten und chronischen Beschwerden an:

    Lokale Ursachen für Muskelschmerzen

    Das hilft bei akutem Muskelschmerz:

    • Ruhe: Betroffene Körperpartie hochlagern und schonen
    • Kälte: Eis oder Cold Pack in ein Tuch einwickeln und auf die betroffene Stelle legen
    • Medikamente: schmerzstillende Cremes, muskelentspannende Medikamente

    Das hilft bei chronischen Muskelschmerzen:

    • Wärme (nicht bei Muskelentzündungen): Fango-Packungen, Sauna, warmes Bad, Heizkissen, Wärmepflaster
    • Medikamente: schmerzstillende Cremes, muskelentspannende Medikamente
    • Physiotherapie
    • Rückentraining
    • Massagen
    • Akupunktur, Akupressur
    • Entspannungstechniken: Progressive Muskelentspannung nach Jacobson, autogenes Training

    Welche pflanzlichen Wirkstoffe helfen bei Muskelschmerzen?

    Drei anerkannte pflanzliche Wirkstoffe lindern die Beschwerden bei Muskelschmerzen und Verspannungen spürbar: Pfefferminzöl wirkt schmerzlindernd, Rosmarinöl kann die Durchblutung fördern, dadurch entkrampfen und entspannen. Und die Wirkstoffe in Eucalyptusöl hemmen zusätzlich Entzündungen. Die Doloplant® Schmerzcreme enthält eine spezielle, hochdosierte Kombination dieser drei pflanzlichen Wirkstoffe. Doloplant® können Sie auch bei regelmäßigen Schmerzen einsetzen.

    Progressive Muskelentspannung bei Verspannungen

    Die Grundidee der Progressiven Muskelentspannung nach Jacobson ist folgende: Muskeln entspannen sich besser, wenn man sie vorher anspannt. Bei der progressiven Muskelentspannung nach Jacobson werden nacheinander alle Muskelpartien im Körper kurz angespannt und anschließend wieder entspannt. Neben der entspannenden Wirkung lindert diese Übung Schmerzen, sie hilft bei Stress und Verspannungen, stärkt das Immunsystem und kann sogar die Konzentration fördern.

    Beruhigende Körperreise gegen Verspannungen

    Legen Sie sich in bequemer Haltung auf den Rücken. Beginnen Sie nun Ihre Reise beim linken Fuß. Reisen Sie von Ihrem Fuß gemächlich durch Ihren Körper bis zum Kopf. Los geht´s! Ziehen Sie als erstes die Zehen vom linken Fuß zu sich nach oben und halten Sie die Spannung für 15 bis 20 Sekunden. Und wieder lockerlassen. Achten Sie darauf, kein Körperteil zu überdehnen, damit Sie keinen Krampf bekommen.

    Weiter geht es mit dem rechten Fuß. Nach 15 bis 20 Sekunden wieder entspannen! Bereisen Sie nun alle Muskelgruppen von den Zehenspitzen bis zur Mund- und Stirnmuskulatur links und rechts abwechselnd. Vergessen Sie nicht, jede Muskelpartie nach dem Anspannen wieder zu lösen. Ist Ihr Rücken oder Ihre Schulter besonders verspannt, dann führen Sie die Übung möglichst kleinteilig Muskel für Muskel durch.

    So beugen Sie Muskelzerrungen und -schmerzen vor

    Hier ein paar einfache Tipps zur Vorbeugung von Muskelzerrungen, Verspannungen und Muskelschmerzen.

    • Bewegen Sie sich regelmäßig, am besten täglich eine halbe Stunde.
    • Wärmen Sie sich vor dem Sport gut auf. Je nach Alter und Fitness sind 10 Minuten bis eine halbe Stunde nötig.
    • Richten Sie sich einen rückenfreundlichen Arbeitsplatz ein und besorgen Sie sich einen individuell einstellbaren Schreibtischstuhl.
    • Achten Sie auf sich und bauen Sie Stress ab.
    • Ernähren Sie sich ausgewogen.
    • Besorgen Sie sich ein Kopfkissen, das nachts Ihre Halswirbelsäule richtig stützt.