Hexenschuss (Lumbago)

    Typische Kennzeichen für einen Hexenschuss (Fachwort Lumbago oder akute Lumbalgie) sind schlagartig auftretende Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule. Die Beschwerden treten ganz plötzlich auf und können länger andauern.

    Hexenschuss – was sind die Ursachen?

    Ein Hexenschuss kann jeden von uns treffen. Vor allem diejenigen, die während der Arbeit viel sitzen oder schwere Lasten bewegen, müssen aufpassen. Ursache ist meist eine Verspannung der kleinen Muskeln direkt an der Wirbelsäule oder eine sehr schmerzhafte Blockade in einem der kleinen Gelenke zwischen den Wirbeln. Ausgelöst wird der Hexenschuss oftmals durch eine ruckartige Bewegung, beim Hochheben oder bei einer Verdrehung.

    Zu wenig Bewegung, Übergewicht, falsche Belastung der Wirbelsäule und eine schlecht trainierte Bauch- und Rückenmuskulatur erhöhen das Risiko für einen Hexenschuss. Wer eine schwache und verkürzte Rumpfmuskulatur hat, ist besonders gefährdet. Hinter einer akuten Lumbalgie kann jedoch auch eine ernsthafte Erkrankung stehen, wie zum Beispiel ein Bandscheibenvorfall. Sollten Sie einen Verdacht auf einen Bandscheibenvorfall haben, konsultieren Sie umgehend einen Arzt.

    Hexenschuss – was sind die Symptome und was hilft?

    Typisch für einen Hexenschuss ist ein plötzlich einschießender Schmerz im Lendenwirbelbereich. Es fühlt sich tatsächlich so an, als sei man von einem „Schuss“ getroffen. Unwillkürlich nimmt man durch den Schmerz oft eine gebückte Haltung ein, weil die Rückenmuskulatur gezerrt und verspannt ist.

    "Nicht schonen!" lautet die Devise: Wenn Sie ein Hexenschuss getroffen hat, sollten Sie weiterhin aktiv bleiben und eine Schonhaltung vermeiden. Bewegung unterstützt in den meisten Fällen die Heilung. Gegen die Schmerzen können Sie ein Schmerzmittel einnehmen oder eine Schmerzcreme auftragen.

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    Auch Wärmeanwendungen wie Rotlicht oder ein gemütliches heißes Bad sind bei einem Hexenschuss gut geeignete Hausmittel. Verzichten sollten Sie allerdings auf allzu starke körperliche Anstrengung.

    Hexenschuss – wann muss ich zum Arzt?

    In der Regel klingen die Beschwerden bei einem Hexenschuss nach wenigen Tagen ohne Folgeschäden von selbst wieder ab. Ein Hexenschuss kann jedoch auch der Ausdruck für eine ernstere Wirbelsäulenerkrankung sein, beispielsweise ein Bandscheibenvorfall. Folgende Symptome sollten Sie vom Arzt abklären lassen:

    • Sehr starke und länger anhaltende Schmerzen
    • Ins Bein oder Becken ausstrahlende Schmerzen (Ischialgie)
    • Gefühlsstörungen, wie ein Kribbeln in den Beinen und Lähmungserscheinungen

    Hexenschuss – Tipps, wie Sie vorbeugen

    Ein Hexenschuss ist ein guter Anlass, endlich etwas für seine Rückengesundheit zu tun. Orthopäden empfehlen für einen starken Rücken einen bewegungsfreundlicheren, rückenschonenden Alltag und regelmäßigen Sport. Folgende einfache Tipps stärken und schonen Ihren Rücken gleichzeitig. 

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    Beim Anheben schwerer Lasten in die Knie gehen und den Rücken gerade halten, das schont Rücken und Bandscheiben.

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    Einkaufstüten gleichmäßig auf beide Seiten verteilen.

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    Schwere Lasten besser nahe am Körper tragen oder mit Hilfe einer Schubkarre transportieren.

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    Zugluft im Rücken vermeiden und den Rücken immer schön bedeckt halten.

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    In den Pausen dehnen und entspannen.