Tennisarm und Golfarm

    Beim Tennisarm oder Tennisellenbogen handelt es sich um eine schmerzhafte Entzündung und Reizung der Muskel- und Sehnenansätze im Bereich des Ellenbogens.

    Tennisarm und Golfarm – Ursachen

    Auslöser ist meist eine Überbeanspruchung der Unterarmmuskulatur beim Sport (z. B. Tennis, Golf, Squash, Badminton, Tischtennis) oder bei der Arbeit (Tippen, Klavierspielen, Telefonhörer halten). Durch die sich ständig wiederholende, einseitige Bewegung wird der Muskelansatz stark strapaziert und entzündet sich. Wie beim Muskelkater entstehen feine Risse in der Muskulatur, die Schmerzen verursachen.

    Im sportlichen Bereich trifft es in der Regel eher Freizeit- und Amateurspieler als echte Profis. Besonders häufig sind Tennis- und Golfspielerinnen und -spieler zwischen dem 35. und 55. Lebensjahr von einem Tennisarm oder Golfarm betroffen.

    Doch es liegt nicht nur an der falschen Spiel- oder Schlagtechnik. Auch Berufstätige, die die Muskulatur in ihren Unterarmen stark beanspruchen oder über einen längeren Zeitraum monotone Bewegungen ausführen müssen, können einen Tennisarm oder Golfarm bekommen. Handwerker oder Bauarbeiter leiden gelegentlich darunter und auch reine "Schreibtischtäter" oder Musiker.

    Einige Vorerkrankungen wie Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) oder Muskel- und Knochenerkrankungen begünstigen die Entwicklung eines Tennisarms. Beim Tennisarm schmerzt eher die Außenseite des Ellenbogens, bei dem etwas selteneren Golfarm schmerzt eher die Innenseite.

    Tennisarm und Golfarm –was hilft?

    Die gute Nachricht: In über 90 Prozent aller Fälle von Tennisellenbogen und Golfellenbogen ist eine konservative Behandlung erfolgsversprechend. Nur äußerst selten ist eine OP erforderlich.

    Gegen Muskelschmerzen eignen sich lokal anwendbare Schmerzcremes wie Doloplant®. Das Pfefferminzöl in Doloplant® lindert den Schmerz, der Bestandteil Rosmarinöl fördert die Durchblutung und wirkt dadurch entkrampfend und entspannend, und das Eukalyptusöl hemmt Entzündungen.

    Das können Sie tun, um die Reizung und die Schmerzen zu lindern:

    • Schonen: Den betroffenen Arm mehrere Tage, manchmal auch zwei bis drei Wochen schonen, bis die Symptome komplett abklingen.
    • Ruhig stellen: Das belastete Ellenbogengelenk mit einem Verband, Ellenbogen- und Mahnbandagen, Manschetten und bei starken Schmerzen mit einer Gipsschiene ruhig stellen.
    • Trainingspause: Überbelastungen und Fehlbelastungen sollten Sie erst einmal konsequent meiden.
    • Gesund arbeiten: Sorgen Sie für ergonomische Arbeitsbedingungen. Wie sitze ich richtig am Schreibtisch?
    • Trainerstunde: Und wenn es Ihnen wieder besser geht: Überprüfen Sie Ihr Sportgerät und vereinbaren Sie eine Stunde mit einem professionellen Trainer. Der zeigt Ihnen, wie Sie Ihre Schlagtechnik bei Tennis und Golf verbessern, um erneute Beschwerden zu vermeiden.
    • Physikalische Therapien, Krankengymnastik (Dehnung) und Massagen

    Tipp: Ein Tennisarm oder Golfarm kann immer wieder auftreten. Wenn Sie im Alltag bestimmte Bewegungen nicht vermeiden können, empfiehlt es sich zur Vorbeugung eine sogenannte Epicondylitis-Spange zu tragen. Diese entlastet den Muskelansatz am Ellenbogen.